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Populismus aus der Mitte der Gesellschaft. Wie kann man kontern?“

Am 6. September 2018 referierte Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer (Foto) um 19:30 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus in Mönchengladbach-Rheydt.

Referent Prof. HuferGut 40 Besucher aus vielen Bereichen unserer Gesellschaft setzten sich provokanten Fragen aus:
„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“ „Da sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge“ Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt nichts Passendes ein.

Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Wo kommen sie her? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Haben sie eine Nähe zum Rechtsextremismus? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden? Diese Fragen wurden interaktiv in einem Vortrag und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und –extremismus beantwortet.

(Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich, Südtirol, Luxemburg und der Schweiz bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.)

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