Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

dass Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi ein Schlachtruf ist,

der bei der Bundeswehr, unter Kirmesburschen, im Karneval und sonst beim gemeinsamen Alkoholgenuss als Trinklied Verwendung findet, von der Hitlerjugend geprägt worden ist, und somit ein Überbleibsel des Nationalsozialismus ist?

 

Hintergrund dürfte das schon in Preußen geübte Zicke Zacke sein. Das Zicke Zacke, Infanterie wurde von Herms Niel 1935 für die Wehrmacht vertont (...).

Ebenfalls 1935 erschien das Buch für die Hitlerjugend von Trude Sand mit dem Titel Zicke zacke Landjahr Heil! Leben, Treiben, Taten und Abenteuer der Jungen und Mädel im Landjahr (Stuttgart: Union 1935). Dass der dreifache Ruf schon in den dreißiger Jahren weit verbreitet war, belegt ein Bericht von Rudi Frohloff im Heimatblatt der ehemaligen Kirchengemeinden Landsberg/Warthe Stadt und Land vom Juni 2006.

Quelle: Wikipedia

Aus diesem Schlachtruf ist auch der Schmähruf "Zick Zack Zigeunerpack" abgeleitet. Zigeuner setzt sich aus ziehender Gauner zusammen und wird von rechtsgerichteten Personen noch heute zum Herabwürdigen von sozial schwachen Personengruppen herangezogen.