Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

woher der Begriff "Schlachtenbummler" herrührt

Schlachtenbummler ist ein geflügeltes Wort und bezeichnet Zivilisten, die aus Neugierde die Kriegsfront besuchen.

Der Ausdruck entstand im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 So heißt es in einer Besprechung von Berthold Auerbachs „Wieder unser“ in einer Sammelbesprechung über „Kriegs- und Friedensliteratur“:

„An jeder Zeile merken wir, daß der König der „Schlachtenbummler“ zu uns spricht, Schlachtenbummler in demselben Sinne erhaben über den gesamten Unglimpf des Wortes, wie der treue Krankenpfleger und Johanniter.“ 

Zu den Schlachtenbummlern schon vor der Prägung des Ausdrucks zählte bereits 1793 Johann Wolfgang von Goethe, der die Belagerung der Stadt Mainz verfolgte.Das Massenphänomen kam dann aber erst im Deutsch-Französischen Krieg knapp 80 Jahre später auf.

Heutige Bedeutung

Später bezeichnete man mit dem Wort Zuschauer bei Manövern und Aufmärschen, heute meist Anhänger von Sport-, vor allem Fußballvereinen, die ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen begleiten.

Quelle: Wikipedia