Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

Vortrag mit Prälat Prof. Dr. Helmut Moll

Mit Mönchengladbach verbundene Blutzeugen der NS-Zeit. Vorbilder für heute ?!

Foto: Prälat Prof. Dr. Helmut Moll29.08.2017, 19:00 - 21:00

City Kirche Mönchengladbach
Alter Markt MG
41061 Mönchengladbach

Herzliche Einladung - der Eintritt ist kostenfrei !

Prälat Prof. Dr. Helmut Moll ( Köln ) wird an diesem Abend in der City Kirche MG mehr als zehn Männer und Frauen vorstellen, die in der Zeit unter Hilters Terror das Martyrium erlitten haben. Allseits bekannt ist der Redakteur Theodor Hespers, dessen Lebenswerk sein Sohn Dirk zusammen mit der Enkeltochter Nora Hespers würdigen werden...

Die Verbandszentrale der kath. Arbeitnehmer - Bewegung , die jahrelang in MG ansässig war, ehrt den sel. Nikolaus Groß, dessen Familie in Rheydt wohnte, seinen Freund Bernhard Letterhaus sowie ihren Präsens Msgr. Dr. Otto Müller. Auch KAB -Sekretär Gottfried Könzgen darf nicht vergessen werden. Die Jüdin Luise Löwenfeld, die 1935 in Mönchengladbach-Hehn getauft wurde, aber 1942 im KZ Auschwitz vergast wurde, wird durch Sr. Christiane Humpert vorgestellt. Pfarrer Franz Boehm ( *1945 KZ Dachau ) und Stadtbaumeister Kuno Kamphausen (*1934 Röhm-Affäre ) legten in MG das Abitur ab. Der in Mönchengladbach gebore P. Walter Spix kam wegen Polenseelsorge 1942 im KZ Dachau ums Lebens.
Auch weitere Personen, die in MG beruflich tätig waren, werden im Vortrag vorgestellt.
Grundlages des Vortrages bildet das zweibändige Hauptwerk " Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts".

Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für christ. jüdische Zusammenarbeit in MG , Pfarre St. Vitus MG und Theo Hespers Stiftung in MG .