Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

27.10.2012 - Symposium / Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft

Das Symposium diskutiert Vorurteile und Diskriminierung in unserer Mitte

A

thump flyer 9:30 Einlass
10:00 – 10:30 Begrüßung und Einführung
Gastgeber und Veranstalter
Prof. Dr. Beate Küpper (Hochschule Niederrhein)
Ferdinand Hoeren (Theo-Hespers-Stiftung e.V.)

Veranstaltungsort:
Hochschule Niederrhein / Mönchengladbach

Die furchtbaren Terroranschläge der NSU, rechtsextreme Kameradschaften, die durch unsere Städte marschieren, Wahlergebnisse rechter Parteien – das sind die sichtbaren Auswüchse von Menschenfeindlichkeit, über die sich die allermeisten von uns entsetzen, empören und klar davon distanzieren. In der Stadt Mönchengladbach haben wir – zum Glück – vergleichsweise wenige Probleme mit dieser Form des offenen Rechtsextremismus. Aber können und sollten wir uns daher einfach zurücklehnen?

Jenseits solcher offenen Formen von Menschenfeindlichkeit gibt es in der Mitte der Gesellschaft viele kleinere und größere Diskriminierungen, unbewusste, aber auch absichtliche Abwertungen und Ausgrenzungen von Menschen. Menschen werden wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer „anderen“ ethnischen, kulturellen oder religiösen Gruppe, aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder auch deshalb, weil sie arm sind als ungleich und leicht auch als ungleichwertig markiert.

Selbst diejenigen, die solchen menschenfeindlichen Tendenzen entgegentreten, werden nicht selten angegriffen.
Das Symposium will der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in unserer Mitte nachspüren.
Werden bei uns – im Jugendheim, in der Schule, auf der Arbeit, in Verbänden, im Fußballverein, der städtischen Verwaltung oder der Gemeinde – Menschen, ganz gleich zu welcher Gruppe wir sie zählen, tatsächlich als gleichwertig anerkannt und behandelt? Was können wir gegen Abwertung und Ausgrenzung und für mehr Gleichwertigkeit tun?
In Vorträgen und Arbeitsgruppen sollen diese Fragen gemeinsam diskutiert und Ansatzmöglichkeiten von Intervention und Prävention herausgearbeitet werden.

 

Vorbericht:

www.mg-heute.de