Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

Öffentliche Veranstaltung Dr. Eva Högl (MdB)

Thema: Aktuelle Flüchtlingssituation und Flüchtlingspolitik

mgb logoTag: Donnerstag, 10. März 2016
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Citykirche, Alter Markt 3, 41061 Mönchengladbach

Podium: Frau Dr. Högl (MdB) und Frau Beckers (Vorsitzende des Flüchtlingsrat Mönchengladbach)
Moderation: Radio 90.1
Es werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet.
Der Eintritt ist kostenlos.

Bild: Dr. Eva HöglFrau Dr. Högl ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Juristin, Stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sie legt Wert auf Überparteilichkeit in Sachfragen. Sie ist Vorsitzende der „Deutschen Vereinigung für Parlamentsfrage e.V.“, Vizepräsidentin der „Europa-Union-Deutschland e.V., Vorstandsmitglied in der „Deutsch-Arabische-Freundschaftsgesellschaft“ und Mitglied bei Pro Asyl sowie der Gewerkschaft ver.di.

Im Anschluss an das Referat findet eine Podiumsdiskussion statt.

Nachruf

Foto: Pfarrer Edmund ErlemannEdi, Pfarrer Edmund Erlemann

Edmund „Eddi“ Erlemanns Tod bedeutet für Mönchengladbach einen unersetzlichen Verlust und hinterlässt auch in den Reihen der Theo-Hespers-Stiftung eine schmerzhafte Lücke.

Eddi Erlemann gehörte im Jahr 1993 zu den Mitbegründern der Theo-Hespers-Stiftung und war bis zu seinem Tod als Mitglied sowie im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung aktiv.

In Erinnerung an den Widerstand von Theo Hespers gegen den Nationalsozialismus engagiert sich unser Verein für Respekt, Toleranz und friedliches Miteinander – Grundsätze, für die Eddi Erlemann sein Leben lang stand und für die er sich mit viel Menschlichkeit, Zivilcourage und Leidenschaft einsetzte. Dafür erhielt der katholische Pfarrer von uns die Theo-Hespers-Medaille. Der frühere Regionaldekan steht somit in einer Reihe mit dem Politiker Dr. Hans-Joachim Vogel und dem Musiker Wolfgang Niedecken, die wir ebenfalls für ihren Einsatz für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ausgezeichnet haben.

Eddi Erlemann lebte und wirkte in der sozialen Tradition des Gladbacher Volksvereins. Ihm gelang es wie keinem anderen in dieser Stadt, gesellschaftliche Ungerechtigkeiten aufzuzeigen und Missstände anzuprangern, ohne dabei zu entzweien. Sein Lächeln, seine ganze Persönlichkeit strahlten Wärme und Sanftmut aus, dabei war er bis zu seinem Tod bereit wie ein Löwe zu kämpfen: Für die Benachteiligten, Schwachen, Vergessenen dieser Welt. Eddi Erlemann wird uns unvergesslich bleiben.

Über uns

Plakat Sorgen-TelefonDie Theo-Hespers-Stiftung e.V. engagiert sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Neo-Faschismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt - gegründet 1993 - hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben und Wirken des Widerstandskämpfer Theo Hespers vor dem Vergessen zu bewahren, in seinem Sinne über den  immer wieder auftretenden Rechtsextremismus zu berichten, Recherchen anzustellen und sich gegen alle Demokratiefeinde zu stellen, auch gegen die im "bürgernahen Gewand". Theo Hespers als Mönchengladbacher Widerstandskämpfer ist wegen seines Engagements für eine demokratische, humane und soziale Gesellschaft und gegen Nationalsozialismus von den Nazis ermordet worden. Damit kein Mensch mehr diesen Preis zahlen muss, engagieren wir uns im Sinne von Theo Hespers. Wir sind unparteilich jedoch nicht unparteiich!

Weiterlesen: Über uns

Satzung (Auszug)

Hauptpunkte der Vereinssatzung

  • Historische Aufarbeitung des Widerstandes und
  • Gegenwartsbezogene Bekämpfung von
  1. Neofaschismus
  2. Rechtsextremismus
  3. Rassismus
  4. Fremdenfeindlichkeit
  5. Hass und Gewalt
  • Auszug aus der Vereinssatzung

§2 Vereinszweck

Zweck der Stiftung ist es, das Andenken an den Mönchengladbacher Widerstandskämpfer Theo Hespers zu bewahren und in seinem Sinne gesellschaftlich aktiv zu sein. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zweck des Vereins ist es, die gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 Abs. 2 Ziffer 1 und 3 A.O. insbesondere durch folgende Maßnahmen zu verwirklichen:

  1. das Andenken an Theo Hespers zu wahren und seinen politischen Widerstandskampf gegen den Nationalsozialismus aus christlicher, sozialer und demokratischer Überzeugung die gebührende Anerkennung zu verschaffen;
  2. über den Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus veröffentlichte Dokumente und Literatur zu sammeln, ggfs. diese zu publizieren und in einer Bibliothek in der Stadt Mönchengladbach der Öffentlichkeit zugänglich zu machen;
  3. über die soziale Bewegung und über den antifaschistischen Kampf am linken Niederrhein Material zu sammeln, mit Zeitzeugen Kontakt aufnehmen, Veröffentlichungen über diese Arbeit zu publizieren und Veranstaltungen durchzuführen;
  4. über die Entwicklung der Jugendorganisationen der Kirchen und der „Bündischen Jugend“, vor allem über deren Einstellung zum Nationalsozialismus, Material zu sammeln, diese zu veröffentlichen und zu archivieren;
  5. über die aktuelle neofaschistische Entwicklung sowie über Gewalt und Hass in Deutschland und darüber hinaus internationale Beobachtungen anzustellen.

Mitgliedschaft

Liebe Besucher,

wenn Sie von unserem Stiftungszweck überzeugt werden konnten, freuen wir uns. Wir finanzieren die Arbeit der Stiftung ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden (abzugfähig durch das Finanzamt).

Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten auch keinerlei Aufwandsentschädigung. Daher würden wir uns sehr freuen Sie als Mitglied begrüßen zu können. 

Wenn Sie Spenden wollen, teilen wir Ihnen das Spendenkonto gerne auf Anfrage mit.

Danke!

Theo-Hespers-Medaille

Theo-Hespers-PlaketteDie Theo-Hespers-Stiftung e.V. würdigt durch die Verleihung der Theo-Hespers-Medaille Menschen, die sich durch Ihr Engagement für die Demokratie und gegen den Rechtsextremismus besonders verdient gemacht haben.

MedallieRueckseite

Mit der Theo-Hespers-Plakette wurden seither ausgezeichnet:

Weiterlesen: Theo-Hespers-Medaille

Vorstand

Ehren- und Gründungsvorsitzender

Dietrich Hespers

Vorsitzender

Ferdinand Hoeren

stellvertretende Vorsitzende

Jutta Finke-Gödde
Franziska Suffenplan-Göbels
Karl Boland

Schatzmeisterin

Therese Viehof

Schriftführer

Axel Rayczik

Beisitzer

Dirk Hespers

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Nachrichten

aus unserer Republik und darüber hinaus. Redaktion BLICK NACH RECHTS

Nachrichten (2)

aus unserer Republik und darüber hinaus. Redaktion STÖRUNGSMELDER

Dt. Grundgesetz

 

(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

(2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden. Die Dauer des Ersatzdienstes darf die Dauer des Wehrdienstes nicht übersteigen. Das Nähere regelt ein Gesetz, das die Freiheit der Gewissensentscheidung nicht beeinträchtigen darf und auch eine Möglichkeit des Ersatzdienstes vorsehen muß, die in keinem Zusammenhang mit den Verbänden der Streitkräfte und des Bundesgrenzschutzes steht.

(3) Wehrpflichtige, die nicht zu einem Dienst nach Absatz 1 oder 2 herangezogen sind, können im Verteidigungsfalle durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu zivilen Dienstleistungen für Zwecke der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung in Arbeitsverhältnisse verpflichtet werden; Verpflichtungen in öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse sind nur zur Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben oder solcher hoheitlichen Aufgaben der öffentlichen Verwaltung, die nur in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis erfüllt werden können, zulässig. Arbeitsverhältnisse nach Satz 1 können bei den Streitkräften, im Bereich ihrer Versorgung sowie bei der öffentlichen Verwaltung begründet werden; Verpflichtungen in Arbeitsverhältnisse im Bereiche der Versorgung der Zivilbevölkerung sind nur zulässig, um ihren lebensnotwendigen Bedarf zu decken oder ihren Schutz sicherzustellen.

(4) Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an zivilen Dienstleistungen im zivilen Sanitäts- und Heilwesen sowie in der ortsfesten militärischen Lazarettorganisation nicht auf freiwilliger Grundlage gedeckt werden, so können Frauen vom vollendeten achtzehnten bis zum vollendeten fünfundfünfzigsten Lebensjahr durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes zu derartigen Dienstleistungen herangezogen werden. Sie dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden.

(5) Für die Zeit vor dem Verteidigungsfalle können Verpflichtungen nach Absatz 3 nur nach Maßgabe des Artikels 80a Abs. 1 begründet werden. Zur Vorbereitung auf Dienstleistungen nach Absatz 3, für die besondere Kenntnisse oder Fertigkeiten erforderlich sind, kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes die Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen zur Pflicht gemacht werden. Satz 1 findet insoweit keine Anwendung.

(6) Kann im Verteidigungsfalle der Bedarf an Arbeitskräften für die in Absatz 3 Satz 2 genannten Bereiche auf freiwilliger Grundlage nicht gedeckt werden, so kann zur Sicherung dieses Bedarfs die Freiheit der Deutschen, die Ausübung eines Berufs oder den Arbeitsplatz aufzugeben, durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden. Vor Eintritt des Verteidigungsfalles gilt Absatz 5 Satz 1 entsprechend.

 

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