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Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

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Dennis & Kim

Audio Polit-Novella "Denis und Kim"

Audio-Polit-Novela

Eine Liebesgeschichte in 12 Folgen

Kein Sex mit Nazis? Die 17-jährige Kim, seit einiger Zeit in rechtsextremen Kreisen unterwegs, und der ebenfalls 17-jährige Dennis, Gymnasiast mit gänzlicher anderer Weltanschauung, verlieben sich Hals über Kopf. Die Geschichte nimmt ihren Lauf … Eine Audio-Novela der Bundeszentrale für politische Bildung.

 Logo Bundeszentrale für politische Bildung

Alle Folgen zum Herunterladen

Dennis & Kim - Der Trailer | Trailer herunterladen (mp3, 1,66 MB)

Folge 1: Und Bäng! | 6 Min. 04 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,34 MB)
Folge 2: Falsche Seite | 4 Min. 46 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,55 MB)
Folge 3: Vollmacke | 5 Min. 57 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,18 MB)
Folge 4: Bekenntnisse | 6 Min. 01 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,26 MB)
Folge 5: Es knallt | 5 Min. 17 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,26 MB)
Folge 6: Versöhnung | 5 Min. 11 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,12 MB)
Folge 7: Fliegen | 5 Min. 26 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,48 MB)
Folge 8: Im Bett mit Nazis | 6 Min. 04 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,55 MB)
Folge 9: Guten Abend Frau Baumann | 4 Min. 35 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,30 MB)
Folge 10: Nur noch einmal | 6 Min. 53 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 9,46 MB)
Folge 11: Du bist raus! | 4 Min. 37 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,35 MB)
Folge 12: Komm zurück | 6 Min. 33 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,99 MB)

 

Und wieder auf der Flucht

Mit dem Überfall der deutschen Armee auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg zunächst im Osten des Deutschen Reiches. Eine Sicherheit für den Westen gab es nicht: Adolf Hitlers eigentliches Ziel blieb es, Frankreich und England militärisch zu erobern - am 10. Mai 1940 begann im Morgengrauen die West-Offensive der deutschen Truppen mit dem Angriff auf die neutralen Niederlande. Die Niederländer waren zwar gewarnt, dennoch wurde die „Festung Holland" in nur fünf Tagen überrollt.

Theo Hespers und seine Familie überraschte der deutsche Angriff noch im Schlaf. Bis zum Schluss hatte Hespers seinen Posten nahe der deutschen Grenze nicht verlassen. In ständiger Angst um ihr Leben musste die Familie jetzt aus Eindhoven vor den Angreifern fliehen. Noch hoffte Hespers, dass England ihn, seine Frau und seinen Sohn wie versprochen aufnehmen würde. Gemeinsam mit Max Behretz und dessen Frau ging es zunächst in Richtung Rotterdam, um von dort auf die britische Insel übersetzen zu können. Zu spät: Der Weg nach Rotterdam war versperrt, da die deutsche Luftwaffe die Stadt bereits am 14. Mai bombardiert und fast voll­ständig zerstört hatte. Nun wurde Den Haag zum neuen Ziel der Gruppe. In Roosendaal verloren die beiden Familien wichtige Zeit: Theo Hespers und sein Freund Max Behretz wurden für einen Tag von der niederländischen Polizei verhaftet. Endlich in Den Haag angekommen, hörten die Flüchtenden die Kapitulationserklärung der niederländischen Königin. Mit fünf Personen, zunächst in einem winzigen Auto, später zu Fuß, ging es auf der mit Flüchtlingen verstopften Straße weiter über die Inseln Zeelands und längs der Küste von Knokke und Ostende in Richtung Dünkirchen. Doch auch hier gab es keine Rettung.

Der englische Hafenkommandant war zwar bereit, Hespers und seinen Freund Max Behretz mit nach England zu nehmen, nicht aber die Familien.

Beide Männer entschlossen sich zu bleiben, trotz der ständigen Gefahr, von den deutschen Besatzern entdeckt und verhaftet zu werden.

Ab Juni 1940 lebte Familie Hespers in Belgien im Untergrund. Zunächst wohnten die Drei in Antwerpen im Hotel Midi am Eiermarkt. Dort blieb Theo Hespers bis zu seiner Festnahme unter seinem richtigen Namen gemeldet. Nach einer Woche zog die Familie in eine möblierte Wohnung, die sie durch einen Belgier namens Peters vermittelt bekam. Einen Monat später ging es weiter nach Brüssel, zunächst für drei Monate bei einer Familie Lazur in der Linnestraat, in der Nähe des Nordbahnhofs, später in die frühere Wohnung von Ebeling in Brüssel-Ixelles, Rue Drapiers, bei einer Frau van Melle.

Theo Hespers war nun ohne Beschäftigung. Alleine oder gemeinsam mit seinem Sohn durchwanderte er die belgische Hauptstadt, immer in der Angst lebend, von den Deutschen, die mittlerweile auch Belgien besetzt hatten, entdeckt zu werden. Der Gladbacher erlebte diese Zeit voller Unruhe und innerer Unausgeglichenheit. Es gab für ihn keine Abwechslung, keine Möglichkeit politisch aktiv zu werden und wahrscheinlich nur wenig Hoffnung, dass sich diese Zwangslage für ihn und seine Familie in nächster Zeit verbessern könnte.

Im Herbst 1940 veränderte Theo Hespers die Lebenssituation seiner Familie: Er brachte seinen damals 10-jährigen Sohn in einem flämisch-nationalistischen Jugendheim in Halle bei Antwerpen unter. „Mein Vater meinte, wenn ich nicht bald unter Kinder käme, würde ich noch komisch werden", erklärte Dirk Hespers später diese Entscheidung seines Vaters. Durch den Kontakt mit dem Leiter dieses Heims, van Humbeck, einem überzeugten flämischen Nationalisten, zogen Hespers und seine Frau im Mai 1941 ebenfalls nach Halle: Theo Hespers arbeitete für das Heim als Hausmeister, seine Frau Käthe kochte für die Heimkinder.

 

Auszug aus dem Buch:

buch jutta

Theo Hespers - Band 22 / Herausgeber: Gladbacher Bank

ISBN: 3-936824-22-3

 

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Text: Dirk Hespers sen.

Melodie: Dirk Hespers jun.

aufgeführt am 16.02.2018

in der Klosterkapelle Franzikanerkirche St. Barbara (Mönchengladbach)

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