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Theo-Hespers-Stiftung e.V.

"Die Erneuerung der
Lebensverhältnisse
ist aber nur dann praktisch
durchführbar, wenn ihr eine
neue Gesinnung zu Grunde liegt."
Theo Hespers 1938

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WEB-TIPPS

Dennis & Kim

Audio Polit-Novella "Denis und Kim"

Audio-Polit-Novela

Eine Liebesgeschichte in 12 Folgen

Kein Sex mit Nazis? Die 17-jährige Kim, seit einiger Zeit in rechtsextremen Kreisen unterwegs, und der ebenfalls 17-jährige Dennis, Gymnasiast mit gänzlicher anderer Weltanschauung, verlieben sich Hals über Kopf. Die Geschichte nimmt ihren Lauf … Eine Audio-Novela der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Alle Folgen zum Herunterladen

Dennis & Kim - Der Trailer | Trailer herunterladen (mp3, 1,66 MB)

Folge 1: Und Bäng! | 6 Min. 04 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,34 MB)
Folge 2: Falsche Seite | 4 Min. 46 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,55 MB)
Folge 3: Vollmacke | 5 Min. 57 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,18 MB)
Folge 4: Bekenntnisse | 6 Min. 01 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,26 MB)
Folge 5: Es knallt | 5 Min. 17 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,26 MB)
Folge 6: Versöhnung | 5 Min. 11 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,12 MB)
Folge 7: Fliegen | 5 Min. 26 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 7,48 MB)
Folge 8: Im Bett mit Nazis | 6 Min. 04 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,55 MB)
Folge 9: Guten Abend Frau Baumann | 4 Min. 35 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,30 MB)
Folge 10: Nur noch einmal | 6 Min. 53 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 9,46 MB)
Folge 11: Du bist raus! | 4 Min. 37 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 6,35 MB)
Folge 12: Komm zurück | 6 Min. 33 Sek. | Folge herunterladen (mp3, 8,99 MB)

Logo Bundeszentrale für politische Bildung

Über uns

 
Gedenkstein2017
stolperstein
ehrenmalgross
strassegross
zeugen_fuer_christus
  Die Theo-Hespers-Stiftung e.V. engagiert sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Neo-Faschismus, Fremden- feindlichkeit, Hass und Gewalt - gegründet 1993 - hat sich zur Aufgabe
 
 

gemacht, das Leben und Wirken des Widerstandskämpfer Theo Hespers vor dem Vergessen zu bewahren, in seinem Sinne über den immer wieder auftretenden Rechtsextremismus zu berichten, Recherchen anzustellen und sich gegen alle Demokratiefeinde zu stellen, auch gegen die im "bürgernahen Gewand".

mehr >>> Über uns

     

Dietrich Herspers mit Gitarre am Mikrofon

Über unendliche Wege,
über unendliche Stege
geht unser müder Schritt.
Bäume stehen zur Seite,
Vögel fliegen ins Weite,
unsre Gedanken mit.
 
Einstmals, da war’n wir geborgen,
brauchten für uns nicht zu sorgen,
einstmals, da war’n wir zu Haus.
Konnten mit Vater scherzen,
durften die Mutter herzen,
nun ist alles aus.
 
Über unendliche Wege,
über unendliche Stege,
immer der gleiche Reim.
Heut’ in der Nacht unter Sternen
träumten wir weit in die Fernen,
träumten, wir wären daheim.
 
 
 
 
 
 
 
(mündlich überliefert nach Rolf Fechter)

Maak et joot Drikkes 

D i e t r i c h  H e s p e r s

*21. Februar 1931 †31. Januar 2018

Weiterlesen: Maak et joot Drikkes

Bild: ScherenschnittUnser Gründungs- und Ehrenvorsitzender Dietrich „Dirk“ Hespers ist am 31. Januar 2018 für uns unerwartet verstorben.

Er wurde 86 Jahre alt und hatte noch wenige Tage zuvor einer Schulklasse von seinen Erlebnissen berichtet – und wie immer, wenn er seine eigenen Erlebnisse in der Nazizeit erklärte, seine Gitarre dabei und die Lieder des Widerstandes gesungen. Es war ihm ein Anliegen, gerade jungen Menschen die Schrecken eines diktatorischen Regimes deutlich zu machen.

Als Kind hatte er Flucht und Verfolgung erlebt, weil sein Vater, der Widerstandkämpfer Theo Hespers, als aktiver Gegner der Nationalsozialisten seine Familie mit ins Exil genommen hatte, um sie zu schützen. Er hat erlebt, wie sein Vater verraten und 1942 verhaftet wurde. Als Zwölfjähriger hat er den zum Tode verurteilten Vater im Gefängnis besuchen können, der 1943 hingerichtet wurde.

Weiterlesen: Nachruf der Theo-Hespers-Stiftung e.V. zum Tod von Dietrich "Dirk" Hespers

Rückblick auf den Festakt vor der zukünftigen Theo-Hespers-Gesamtschule vom Samstag, 9. September 2017

Gedenkstein2017Ansprachen
Ferdinand Hoeren, Theo-Hespers-Stiftung e.V.
Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister
Susanne Titz, Museumsdirektorin Abteiberg Mönchengladbach
(Raphaela Hahn, Schullleiterin der Theo-Hespers-Gesamtschule)

Pressemitteilung >>> PDF

Presseschau

 

Weiterlesen: Enthüllung des Theo-Hespers-Denkmal

Es bleibt die Frage: Was trieb Theo Hespers, den „Jong" aus Gladbach, zu seinem kompromisslosen Widerstand gegen das nationalsozialistische Gewaltregime? Mögliche Antworten geben verschiedene Weggefährten des Widerstandskämpfers: „Die Person Theo Hespers atmete diesen Geist der stark gefärbten Begeisterung für ein hohes Ideal, dem in oft pathetischen Beteuerungen Ausdruck gegeben wurde, aber auch in einer kühlen, genau überlegten und geplanten politischen Aktion. Äußerlich war und blieb Hespers ein freundlich und klug aussehender, blonder Jüngling, in seinen scharfen Augen konnte man jedoch schon vermuten, dass die Romantik nur die eine Seite seines Charakters war. In Wirklichkeit verband er diesen ungetrübten, ungeschwächten Idealismus mit einer sehr mutigen und gefährlichen Tätigkeit", schrieb Karl Josef Hahn nach dem Krieg in einem Aufsatz über katholischen Widerstand in den Niederlanden.

Und der niederländische Journalist Marcus van Blankenstein berichtete über Hespers, er habe „Sauber­keit als Gesinnung, Offenheit, Mut und uneigennütziges Streben für eine große Sache" gezeigt. Einschätzungen, die unmissverständlich zeigen: Es waren vor allem Mut, Herz und ein scharfer Verstand, die Theo Hespers in seinem Kampf gegen den Nationalsozialismus auszeichneten.

Weiterlesen: Mit Mut, Herz und Verstand

Am 10. Februar 1942 fuhr Theo Hespers von Halle aus nach Antwerpen, um im Rathaus der Stadt neue Lebensmittelmarken abzuholen. Die Familie lebte nun schon seit zwei Jahren illegal in Belgien, in ständiger Furcht, von der deutschen Besatzungsmacht entdeckt zu werden. Diesmal wurde aus der Angst bittere Wirklichkeit: Hespers, der mit falschen Papieren gereist war, kehrte nicht mehr zu seiner Familie zurück. Durch Zufall wurde er von der Gestapo entdeckt, verhaftet und in das Marinegefängnis von Antwerpen gebracht.

Weiterlesen: In der Gewalt der geheimen Staatspolizei

Mit dem Überfall der deutschen Armee auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg zunächst im Osten des Deutschen Reiches. Eine Sicherheit für den Westen gab es nicht: Adolf Hitlers eigentliches Ziel blieb es, Frankreich und England militärisch zu erobern - am 10. Mai 1940 begann im Morgengrauen die West-Offensive der deutschen Truppen mit dem Angriff auf die neutralen Niederlande. Die Niederländer waren zwar gewarnt, dennoch wurde die „Festung Holland" in nur fünf Tagen überrollt.

Weiterlesen: Und wieder auf der Flucht

Die bisherige Kenntnis zur Gruppe um Theodor Hespers und Dr. Hans Ebeling ist sehr intensiv durch den überlebenden Hans Ebeling geprägt worden. Die in diesem Jahr von Elisabeth Blankenstein gefundenen Akten, die die Ermittlungsergebnisse gegen Dr. Walter Schuckmann, Theodor Hespers und Max Behretz enthalten, machen viele unklare Sachverhalte allmählich durchsichtiger. In einem ersten Schritt möchte ich die sich abzeichnenden Ergebnisse dieser Aktenbefunde vortragen. Sie ergeben noch kein vollständiges, aber doch ein bereits erweitertes Bild der Gruppe. Es geht also um die Kontakte und das Netz von Personen, mit denen Theodor Hespers, Dr. Hans Ebeling und Dr. Walter Schuckmann Kontakt hatten. Der zuletzt Genannte ist z.B. in der Nachkriegszeit von Dr. Hans Ebeling verschwiegen worden. Warum er ihn verschwieg, können wir bisher nur ahnen.

Weiterlesen: Widerstand im Westen: Die "Deutsche Jugendfront" und ihre Kontakte - Erste Umrisse

Das neue Zuhause der Familie Hespers in Melick lag so nahe an der deutsch-niederländischen Grenze, dass Familienangehörige, Freunde und Bekannte aus der alten Heimat zu Besuch kommen konnten und dies auch häufig taten. Zu den Gästen gehörte eine Gruppe von etwa 20 jungen Leuten, die Hespers zum größten Teil aus der Gladbach-Rheydter Jugendbewegung kannte: Peter Kamphausen, Gottfried Zitzen, Otto Engels, Hans von Dahlen, Ernst Eggerath, Käthe Scheufeldt und Hans Brings sind die Namen, die wir aus den Gerichtsakten der Gestapo und den Erinnerungen von Hans von Dahlen heute noch kennen.

Weiterlesen: Ein Haus in Melick

Am 9. September 1939 kurz nach 15.00 Uhr überrollt ein SS-Kommando am Grenzübergang Herongen in Venlo die deutsch-niederländische Grenze zu den neutralen Niederlanden. Ihr Ziel ist der wenige hundert Meter entfernte Parkplatz hinter dem damaligen und heutigen Café Backus. Im Durcheinander auf dem Parkplatz findet ein heftiger Schußwechsel statt. Eine Person bricht zusammen.

Weiterlesen: Bisherige Erkenntnisse über den Venloer Zwischenfall

Portrait: Theo Hespers

 

 

In diesem Bereich skizzieren wir das politische Leben von Theodor Franz Maria, genannt Theo, Hespers in Mönchengladbach und der Region am linken Niederrhein.

Folgen Sie den Einträgen im Untermenü um mehr zu erfahren.

Theo Hespers kandidierte für die "Christlich-soziale-Reichspartei" 1929 bei den Landtags- und Kommunalwahlen. Er war Mitglied in mehreren Ratsausschüssen.
1930 übernahm Hespers die Führung der "Front der Werktätigen".
1933 war Hespers sowohl Reichskandidat der "Einheitsliste der Arbeiter und Bauern" als auch Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl der "Kampffront der Werktätigen".

Damit hatte Theo die endgültige Feindschaft der Nationalsozialisten auf sich gezogen. Als Gestapo ihn im April 1933 abends in seiner Wohnung verhafteten wollte, war er vorher auf dem Heimweg gewarnt worden. Er wich in seine Elternhaus aus - dort hatte er vorsorglich seine Papiere versteckt - und floh nachts über die "grüne Grenze" in die Niederlande.

 

Weitere Artikel

 

Theo arbeitete seit 1921 in der Mönchengladbacher Textilindustrie und unternahm 1926 und 1927 verschiedene längere Auslandsreisen. Dabei lernte er die Armut und das Elend der arbeitenden Bevölkerung kennen. Er fühlte sich verplichtet, für die Ausgebeuteten und Unterdrückten politisch zu kämpfen. So wurde er 1925 Mitglied in der Vitus-Heller-Bewegung.

 

Weitere Artikel

 

Vitus Heller (* 1882; † 1956),

war ein deutscher links-katholischer Publizist und Politiker zur Zeit der Weimarer Republik.
Heller gründete die radikal-pazifistische Christlich-Soziale Reichspartei.

Anders als "beim politischen Katholizismus in der Bundesrepublik Deutschland gab es unter den deutschen Katholiken zur Zeit der Weimarer Republik eine beachtliche "linke Strömung".

Diese hatte ihre Basis vor allem in Teilen der katholischen Arbeiterschaft, ansatzweise auch bei der kleinbäuerlichen Bevölkerung, und vor allem in Teilen der katholischen Jugendbewegung.

Weiterlesen: Vitus-Heller-Bewegung

Der katholisch erzogene und naturliebende Gymnasiast Theo wurde 1917 Mitglied in der bündischen Jugend. 1913 bei einem Treffen auf dem Hohen Meißner beschworen Mitglieder der deutschen Jugendbewegung die Meißner-Formel: "Die freideutsche Jugend will aus eigener Bestimmung, aus eigener Verantwortung und innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten".

Theo trat als 14jähriger dem "Quickborn" bei, dem ältesten Bund der katholischen Jugendbewegung, der sich einem Leben aus dem katholischen Glauben, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie Verzicht auf Alkohol und Nikotin verpflichtet fühlen. Eine Besonderheit war, dass im Quickborn seit 1913 auch Mädchen Mitglied werden konnten und nach dem 1. Weltkrieg auch junge Arbeiter und Arbeiterinnen.

Schon sehr bald übernahm Theo auf Grund seiner Organisationstalentes und seiner starken Persönlichkeit Führungsaufgaben. Den Idealen der Jugendbewegung fühlte er sich zeitlebens verpflichtet.

1925 wurde Theo noch Mitglied in der Pfadfinderschaft Westmark, die der Krefelder Hans Ebeling gegründet hatte. Hans Eberling und Theo Hespers waren Gründer der "Deutschen Jugendfront".

 

Weitere Artikel

 

Nora Hespers

Ein Blog über das Leben des Widerstandskämpfers Theo Hespers und seiner Nachfahren von Nora Hespers.

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We are like the autumn´s leaves - Driven over dusty roads -

Ausschnitt Klosterkirche16 02 2018

Text: Dirk Hespers sen.

Melodie: Dirk Hespers jun.

aufgeführt am 16.02.2018

in der Klosterkapelle Franzikanerkirche St. Barbara (Mönchengladbach)

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Interview

logo sueddeutsch zeitung

 

 

Josef Hader,97px Josef Hader Photo Call Wilde Maus Berlinale 2017 01

Wiener Kabarattist, im Gespräch über

die politische Lage

in Österreich 13.03.18

 

Zitat:"Da hat für ein paar Monate ein Hauch von Weimarer Republik durch Deutschland geweht."

zum Artkiel auf >>> www.sueddeutsche.de

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